
Es ist der größte Erfolg in der Tennisgeschichte der TG Crumstadt: Die Herren 50 haben als Meister der Hessenliga den grandiosen Sprung in die Regionalliga geschafft. Eine Woche nach dem Titelgewinn der Männer 55 in der Verbandsliga ist auch ihnen ungeschlagen der zweite Aufstieg in Folge gelungen. Welch ein toller Doppelerfolg für die TG!
„Dabei hatten wir niemals gedacht, dass wir da so durchmarschieren würden. Auch die Konkurrenz hatte uns nicht auf dem Schirm. Das ist wirklich eine Mega-Überraschung“, freut sich Abteilungsleiter und Kapitän Thomas Wedel riesig über den Aufstieg als Aufsteiger mit seiner Mannschaft. Als er vor 14 Jahren vom TC Pfungstadt zur TG kam, hätte er sich nicht träumen lassen, „das wir irgendwann mal in die Regionalliga kommen können“.
Mit Verstärkung durch Christian Boenke aus Groß-Zimmern an Nummer eins, der Anfang August Deutscher Meister bei den Herren 50 wurde und im Finale just gegen Wedel gewann, ist den Crumstädtern aber nun tatsächlich der große Coup geglückt. Dabei hatten sie schon vor der Sommerpause mit dem hart umkämpften 5:4-Sieg beim Kasseler TC die wichtigste Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft genommen. Danach war ihnen die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen.
Am vorletzten Wochenende machten die Riedstädter mit einem kompromisslosen 8:1 über den TC Liederbach so gut wie alles klar. Zum Rundenende brauchten sie dann am Samstag nur noch zwei Matchpunkte gegen den TC Kriftel. Und die fuhr Thomas Wedel mit Arndt Hornicek gleich in der ersten Einzelrunde souverän nach Hause. Der furiose Aufstieg in die Regionalliga war perfekt. Dass die Partie nach einer 4:2-Führung am Ende nur knapp 5:4 ausging, hatte keine Bedeutung mehr.
Gespannt blicken die TG-Männer nun schon dem nächsten Jahr entgegen. „Wenn alle dabei bleiben und fit sind, werden wir sicher gut mithalten können“, ist Wedel überzeugt, die tolle Leistung aus der jetzigen Hessenliga-Saison fortsetzen zu können. Da hatte der Kapitän ebenso wie Christian Boenke kein Spiel verloren. „Und alle anderen haben auch geliefert“, betont Wedel. Zudem wird dann auch Jens Kiefner, der sich gegen Kassel einen Meniskusriss zugezogen hatte, wieder mitmischen und seine frühere Bundesliga-Erfahrung einbringen. „Wir sehen uns deshalb nicht als Underdog und sind gespannt, was da geht in der zweithöchsten Klasse.“
Quelle: Darmstädter Echo Text: Gabi Wesp-Lange
